Holz gehört doch nicht ins Badezimmer! Was ist mit der ständig hohen Luftfeuchtigkeit und dem Spritzwasser? Viele sind, was das Thema Badmöbel aus Holz angeht, skeptisch. Zu unrecht, denn mittlerweile gibt es zahlreiche Badmöbel mit speziellen Holzoberflächen, die extra für Bereiche wie das Bad gemacht sind. Mit der richtigen und fachgerechten Pflege stellt das Material Holz im Bad überhaupt kein Problem dar.

Oberflächen aus Holz verleihen dem Badezimmer einen Hauch von Natürlichkeit und Wärme. Nichts ist gemütlicher, als nach einem langen Tag ins Bad zu kommen und in einer angenehmen und natürlichen Atmosphäre zu entspannen. Holz bringt uns ein Stück Natur zurück in die Wohnung. Es wirkt erfrischend und vitalisierend. In Kombination mit tropischen Grünpflanzen sogar noch mehr. Zudem kann Holz im Gegensatz zu Fliesen, Wasser aufnehmen und wieder abgeben. Dies ermöglicht ein gesundes Raumklima.

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Badmöbel aus Holz – Was gilt es grundsätzlich zu beachten?

Holz ist ein Naturprodukt. Dementsprechend sollte man bei der Reinigung besonders vorsichtig vorgehen und sich informieren, wie das Material behandelt werden darf.

Wichtig: Ein Tipp, der eigentlich selbstverständlich erscheint aber dennoch im Alltag häufig vergessen wird: Setzen Sie Holzoberflächen nie über längere Zeit stehendem Wasser oder anhaltender Nässe aus. Denken Sie also daran, Wasser direkt mit einem trockenen Tuch zu entfernen.

Zudem sollte regelmäßig gelüftet werden, da ansonsten Schimmel entsteht, was jedoch nicht nur für Holz- sondern auch andere Oberflächen gilt.

Auch bei permanenter UV Strahlung sollte man vorsichtig sein. Viele Oberflächen vertragen UV nicht besonders und können sogar ausbleichen oder ihre Farbe verändern.

Zudem schaden starke Chemikalien dem Naturprodukt Holz. Wer also starkes Reinigungsmittel, Nagellackentferner etc. auf die Oberfläche schüttet, sollte dies so schnell wie möglich entfernen, damit es keinen Schaden anrichtet.

Reinigungstipps

 Puris Fresh Waschtischunterschrank für Doppel-Mineralgusswaschtische, 120 cm

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Wenn man weiß, wie es geht, ist es ganz einfach: Holz muss regelmäßig nebelfeucht abgewischt werden. Es kann auch eine milde Seife oder milder Flüssigreiniger benutzt werden. Beim Einsatz von Reinigungsmittel sollte jedoch im Fachgeschäft nachgefragt werden, ob sich dieses auch für Holzoberflächen eignet. In den Reinigern darf kein Schleifmittel enthalten sein. Dies würde das Holz auf Dauer abnutzen.

Regelmäßiges Einreiben (1-2 Mal pro Jahr) mit speziellem Pflegeöl lässt die Holzoberfläche noch jahrelang frisch aussehen. Dazu arbeiten Sie mit einem Baumwolltuch. Geben Sie das Pflegeöl auf das Tuch und streichen Sie damit über die Holzoberfläche. Stark beanspruchte Möbel dürfen auch öfter behandelt werden.

Kratzer und Beschädigungen entfernen

Wenn die beschädigte Oberfläche nicht aus versiegeltem Holz besteht, können leichte Kratzer, Verschmutzungen etc. einfach abgeschliffen werden. Dafür gibt es zum Beispiel Schleif-Vlies, welches Sie mit Pflegeöl tränken und die beschädigte Stelle damit behandeln.

Tiefergehende Kratzer und Beschädigungen können zum Beispiel mit Glaspapier entfernt werden. Dazu sollten Sie sich in einem Fachgeschäft beraten lassen, wie genau Sie damit arbeiten.

Im Anschluss sollte immer nachgeölt werden!

Falls die Holzoberfläche lackiert oder behandelt ist, sollten Kratzer und Beschädigungen umgehend wieder versigelt werden. Ansonsten kann es schnell zu weiteren Schäden kommen.